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Biographie und Presseartikel - Rosemarie Zocher - Im Zeichen des Schützen

Persönliche Vorstellung

Mit Freude habe ich Ihr Vorhaben, mein literarisches Erstlingswerk einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, aufgenommen. Gern stelle ich mich Ihnen etwas näher vor.

Im Dezember 1945 wurde ich in Gotha / Thüringen geboren. Wie so viele Kinder meiner Generation wuchs ich vaterlos auf, konnte meinen Vater nie kennenlernen. Schon früh suchte ich bei allen kleinen und großen Kümmernissen Ablenkung, Trost und Zuflucht beim Lesen. Ich entwickelte eine rege Fantasie, die ich zunächst in Schulaufsätzen und kleinen selbsterdachten Geschichten ausleben konnte. Wohl deshalb war meine erste Lehrerin der Meinung, dass ich später einmal Schriftstellerin werden sollte. Diese Vorstellung begleitete mich mein ganzes Leben, obwohl die Umsetzung schwierig schien. Ich machte erste Schreibversuche als Jugendkorrespondentin bei der Regionalzeitung „Das Volk“.

Mit meiner Heirat, dem Umzug nach Dresden, der vollen Berufstätigkeit und der Erziehung von drei Söhnen - davon einmal Zwillinge – war mein Alltag voll ausgefüllt.

Ich war als Kindergärtnerin, später als Leiterin von Kindereinrichtungen tätig. Gleichzeitig engagierte ich mich als Referentin und Seminarleiterin in der Erwachsenenqualifizierung. Inhaltliche Schwerpunkte waren historische und philosophische Themen. Diese zunächst nebenberufliche Tätigkeit führte Ende der 80-er Jahre zur Wahl als Geschäftsführerin des URANIA-Stadtverbandes Dresden mit mehr als tausend Mitgliedern.

Das änderte sich in den Jahren nach 2000. Die Kinder waren ausgeflogen, unser neues Heim im Erzgebirge fertig, und nun war Zeit, für meinen Wunsch zu schreiben. Ich belegte einen Fernkurs mit dem Schwerpunkt Belletristik. Gleichzeitig nahm ich in unserer Gemeinde die Tätigkeit als Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit in den Kindereinrichtungen auf. Dazu gehörte unter anderem die monatliche Information im regionalen Amtsblatt.

Und dann sollte es mit Elan und Freude losgehen. Jedoch schlug das Schicksal im Jahr 2002 zum ersten Mal zu. Diagnose Krebs. Nach Operation, Bestrahlung und Chemotherapie war mein Lebenswille ungebrochen und ich schrieb weiter.

Nach dem Tod meiner Mutter erbte ich mehr als 1000 Briefe und Zeitdokumente, die mir sehr halfen, die Familiengeschichte näher kennenzulernen, zu verstehen und zu verarbeiten – eine anstrengende und emotional sehr bewegende Zeit. Wie der Blitz aus heiterem Himmel ereilte mich ein Herzinfarkt, ein Herzschrittmacher wurde lebensrettend. Und wieder war es der unbändige Wille, mein Buch fertig zu schreiben, der mir half, meinen Lebensmut nicht zu verlieren.

Stolz hielt ich 2016 das erste gedruckte Exemplar „Im Zeichen des Schützen, Teil I“ in den Händen. Die Fortsetzung der Familiengeschichte war im Manuskript so gut wie fertig, da schlug der Krebs mit aller Wucht erneut zu. Das war genau vor einem Jahr.

Aber wie Sie ersehen, habe ich mein Ziel erreicht, die Trilogie ist fertig. In meiner Heimatstadt Gotha wurde darüber in der Presse bereits berichtet.

Mir geht es zurzeit wieder richtig gut und ein weiteres Buch ist in Arbeit.

Rosemarie Zocher

 

 

Artikeldatum: 13.07.2018