Zum Tode verurteilt und sich nicht an die Tat erinnern können.

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Über das Buch

Der fünfundzwanzigjährige Michael Thompson kommt wegen Mordes an einem jungen Mädchen vor Gericht. Er selbst kann sich an die Tat nicht erinnern, da er am Abend des Verbrechens unter Drogeneinfluss stand.

Jedoch führen Indizien dazu, dass nicht nur die zuständige Richterin, sondern auch er selbst von seiner Schuld überzeugt ist. Das Urteil: Todesstrafe. In einer texanischen Justizvollzugsanstalt landet Michael also in einer Einzelzelle, in der er viel Zeit zum Nachdenken über seine vermeintliche Schuld hat. Dabei schlägt er sich mit Selbsthass, Schuldgefühlen und Verachtung sowie mit schmerzhaften Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend herum. Mithilfe eines Pastors, dem er sich anvertraut, macht er es sich zur Aufgabe, die geschehenen Ereignisse zu verarbeiten und sich mental auf den eigenen Tod vorzubereiten.

Über die Autorin / den Autor

„Taubenflug“ entstand zum Großteil während meines Auslandsaufenthalts in den USA 2016/17. Als Austauschschülerin lebte ich ein Jahr lang in Florida, im Süden der Vereinigten Staaten. Die Zeit dort prägte mich in vielerlei Hinsicht, machte mich weltoffener und gleichzeitig kritischer. Die Tatsache, dass gerade in meiner Region das Thema „Todesstrafe“ recht präsent war, sowie das Buch „Just Mercy“ von Bryan Stevenson, dienten mir als wichtige Inspirationen für den Roman.

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