11/03/2026
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Das Buch vereint Zeichnungen von Gerhard Raddatz mit persönlichen Erinnerungen seines Sohnes Thomas und zeichnet ein einfühlsames Porträt zweier Leben. Als posthumes Werk ist es zugleich Hommage und bewegendes Vermächtnis über Familie, Kunst und Versöhnung.
11/03/2026
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Deutsch
Eine doppelte Erinnerung. Gerhard Raddatz (1912–1995) war Schneider, Reisender, Zeichner – ein Mann mit künstlerischem Gespür und bewegter Lebensgeschichte. Zwischen 1957 und 1975 hielt er auf zahlreichen Reisen im In- und Ausland seine Eindrücke in feinsinnigen Zeichnungen fest: Landschaften, Straßenszenen, Augenblicke des Alltags – stille Beobachtungen eines aufmerksamen Blicks. Sein Sohn Thomas Raddatz hat diese Arbeiten zusammengetragen und ihnen einen persönlichen, versöhnlichen Rahmen gegeben. In Anekdoten und Erinnerungen nähert er sich dem Vater neu – jenseits früherer Missverständnisse, jenseits kindlicher Perspektiven. Fotografien aus den Jahren 1940 bis 1970 ergänzen dieses vielschichtige Porträt. Kurz vor seinem eigenen Tod im Jahr 2025 vollendete Thomas Raddatz dieses Werk. Dass es nun posthum erscheint, verleiht ihm eine besondere Tiefe: Es ist nicht nur eine Hommage des Sohnes an den Vater – sondern zugleich ein Vermächtnis. Dieses Buch ist eine Einladung, in Bildern und Erinnerungen zu verweilen. Eine stille Würdigung zweier Leben, die durch Kunst, Herkunft und unausgesprochene Verbundenheit miteinander verwoben sind.