Wie Christen und Nicht-Christen den Weg zueinander finden

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Über das Buch

Dieses Buch ist eine Aufforderung an Christen und Nicht-Christen, sich ihrer religiösen Sozialisation und ihres Glaubens zu versichern und mit anderen darüber zu reden.

Als Anregung hierzu skizziert der Autor seinen eigenen Werdegang – seine religiöse Erziehung, den Austritt aus der protestantischen Kirche und den Wiedereintritt – und seine Überlegungen zu zentralen Aussagen seiner Kirche.

Hintergrund ist die Überzeugung, dass Religiosität und religiöse Gemeinschaften auch und gerade heute einegroße Bedeutung haben – im Widerstand gegen eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse und im Kampf für eine friedliche und gerechte Welt.

Entstehung des Buchprojekts

Einen wichtigen Anstoß, den Text, der jetzt unter dem Titel „Ich glaube“ erscheint, zu verfassen, gab mir ein Projekt der Kirchengemeinde, der ich angehöre: Unter dem Motto „Was ich glaube“ trafen wir uns eine Woche lang jeden Abend in einem Café und sprachen über Kernthemen der christlichen Botschaft. Diese Gespräche waren deshalb so spannend, weil hier nicht nur ein Pfarrer, sondern auch wir Laien zu Wort kamen. Jeder sprach über seine je eigenen Vorstellungen von Gott, Jesus, dem Heiligen Geist. Und dabei wurde deutlich, dass wir zwar alle der gleichen religiösen Konfession angehörten, unseren Glauben aber sehr unterschiedlich lebten.

Den zweiten Anstoß aber gaben die wiederholten Streitgespräche mit guten Freunden – Freunden, die nicht verstehen wollten, dass ich „plötzlich gläubig“ geworden war und auch noch fest behauptete, ich könnte meinen christlichen Glauben sehr wohl mit meinen antikapitalistischen und pazifistischen Ansichten in Einklang bringen.

Beide Erfahrungen verbanden sich zu dem Plan, mir selbst meinen – krummen – Weg zur Religion deutlich zu machen, für mich selbst in Worte zu fassen, was Religion (in protestantischer Prägung) für mich bedeutet. Den daraus entstandenen Text jetzt auch zu veröffentlichen entspringt meiner Überzeugung, Gespräche über je persönliche Wege zur Religion seien fruchtbar, für den Einzelnen wir für die Gemeinschaft. Letzte Rechtfertigung für eine Veröffentlichung ist meine Gewissheit, dass die Religion und dass die religiösen Gemeinschaften eine wichtige Stütze für das Projekt darstellen, eine bessere, gerechtere und friedlichere, Welt zu schaffen.

Lassen Sie sich kurz aus dem Buch vorlesen:

Über die Autorin / den Autor

Klaus F. Geiger, geboren 1940, von der Mutter christlich und pazifistisch erzogen, guter Schüler. Studierte Philologie, war Deutschlektor, Übersetzer und Gymnasiallehrer. Studierte danach Empirische Kulturwissenschaft, habilitierte mit einer Arbeit über militaristische Kioskliteratur und arbeitete als Wissenschaftler an der Universität, zuerst mit dem Schwerpunkt Massenmedien, danach mit dem Schwerpunkt Migration / Interkulturelles Lernen und habilitierte mit Arbeiten über ethnische und nationale Identifikationen in westeuropäischen Gesellschaften. Der Autor ist im Ruhestand in kleinen Kulturprojekten und im interreligiösen Dialog aktiv

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