Autor/in

Julikrise 1914

09/12/2025

29,95

Die Täuschung

Der Text vertritt die These, dass Deutschland bewusst auf einen Krieg hinarbeitete, um seine Macht zu erweitern und Bündnisse der Entente zu schwächen. Durch gezielte Provokation über Österreich wurde Russland zur Mobilmachung gedrängt, wodurch Deutschland seinen Krieg als Verteidigung darstellen konnte.

Erscheinungsdatum

09/12/2025

Buchseitenlänge

336

Sprache

Deutsch

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Über das Buch

Fritz Fischer hatte Recht behalten. Es waren die Deutschen, die den Ersten Weltkrieg verursacht haben. Das Ziel war, die Entente zwischen England und Frankreich (seit 1904) und England und Rußland (seit 1907) zu sprengen und ihnen neue Bündnisse zuzuweisen. Das war die friedliche Politik seit 10 Jahren und da es nichts brachte, wurde es mit Gewalt versucht. Frankreich und Rußland sollten niedergeworfen werden, um so mehr Handlungsspielraum für Deutschland zu gewinnen. Dass das nur abstrakt war und keine merklichen Auswirkungen hatte, tat nichts zur Sache. Der deutschen Führung ist dabei ein Clou eingefallen: Deutschland hält sich zurück und schiebt Österreich vor, daß Rußland ausreichend provozieren muss, damit es mobilisiert. Und am Ende war die deutsche Führung erfolgreich und konnte selbst mobilisieren und es rechtgfertigen. Der Schuldige war Russland, weil es mobilgemacht hatte. Und so hatte Deutschland seinen ihr aufgezwungenen Verteidigungskrieg.

ISBN: 978-3-96229-538-7